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Diakonisch arbeiten

Finden Sie hier unsere aktuellen Bildungsangebote.


Donnerstag, 08.10. | 09:00-13:00 Uhr

Hochachtungsvoll
Sich und die eigene Arbeit wertschätzen

In Ihrem Beruf leisten Sie Beziehungsarbeit. Sie möchten anderen Menschen mit Wertschätzung begegnen. Gleichermaßen bedeutsam ist die Wertschätzung der eigenen Person und der eigenen Tätigkeit. Ansonsten droht ein Ausverkauf der eigenen Kräfte, im schlimmsten Fall ein Burnout.

Wie können Fürsorge und Selbstsorge in ein gesundes Gleichgewicht kommen? Wo suche und wo finde ich Bestätigung von außen? Welche Selbstwertschätzung finde ich in mir? Was gibt mir das sichere Gefühl, dass es Sinn macht, diesen Platz auszufüllen? Wie kann ich Durststrecken durchstehen, ohne am eigenen Wert zu zweifeln?

Die Fortbildung soll Sie darin stärken, den eigenen Wert und den Wert Ihrer beruflichen Leistung schätzen und achten zu lernen.

  • Leitung: Anette Cordes und Thomas Rothe
  • Tagungsort: Evangelisches Diakonissenmutterhaus


Mittwoch, 28.10. | 09:00-13:00 Uhr

Kalt erwischt
Gespräche mit Krebspatienten im Stationsalltag

In Ihrem Arbeitsalltag auf Station begegnen Ihnen Menschen mit einer onkologischen Erkrankung, evtl. mit einer lebensverkürzenden Perspektive. Unerwartet werden Sie mit Sorgen und Ängsten konfrontiert, mit Fragen nach verbleibender Lebenszeit oder Sinnhaftigkeit. Das kann hilflos und sprachlos machen und als belastend empfunden werden. Unerwartet können dabei auch eigene Grenzen berührt werden.

In dieser Fortbildung werden Sie über Bewältigungsstrategien informiert. Wir werden in einen Austausch kommen über Fragen der inneren Haltung sowie der Gestaltung von Begegnungen mit Krebspatienten auch angesichts knapper zeitlicher Ressourcen. Ziel der Fortbildung ist es, dass Sie sich informiert und sicherer auf Gespräche über existentielle Themen angesichts der Diagnose Krebs einlassen können.

  • Leitung: Susanne Lucke und Thomas Rothe
  • Tagungsort: Evangelisches Diakonissenmutterhaus


Dienstag, 24.11. | 09:00-16:00 Uhr

Mein Umgang mit Tod und Trauer
Beruflich mit Sterbenden in Berührung sein

Wer beruflich mit Sterbenden und Verstorbenen in Berührung kommt, kann auch bei sich selber Gefühle der Trauer erleben. Mitarbeitende in Pflege, Medizin oder sozialem Dienst müssen mit Spuren umgehen, die das (häufige) Sterben von Patienten und Bewohnern bei ihnen hinterlassen. Nicht selten berührt der berufliche Umgang mit Sterbenden auch die Trauer um den Verlust eines eigenen Angehörigen.

In dieser Fortbildung können Sie Unterstützung für den eigenen Verarbeitungsprozess bekommen. Das Seminar soll Ihnen helfen, sich Ihrer Empfindungen bewusst zu werden, wenn Patienten oder Bewohner sterben. Wir werden Ihnen die vier Bilder der Trauergezeiten vorstellen, die die Trauertherapeutin Ruthmarijke Smeding entwickelt hat. Auch wird es Gelegenheit geben, sich mit eigenen Vorstellungen und Bildern  von Tod und Sterben zu befassen.

  • Leitung: Anette Cordes und Thomas Rothe
  • Tagungsort: Evangelisches Diakonissenmutterhaus